Vogelhaus und Gartenschmaus

Hochbeet mit vielen leckeren Gemüsesorten

Im Hochbeet geht es voran

Mir persönlich bleibt immer die Spucke weg, wenn ich ein paar Tage nicht zu Hause bin und bei der Rückkehr die Pflanzenexplosion im Garten sehe. Nach dem vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Unglaublich, was Regen und Sonne gemeinsam bewirken können.

Bohnensorte, die aussieht, wie fleischfressende Pflanze

Die „fleischfressenden“ Bohnen sind auch schon wieder gewachsen

Kohlrabipflanze mit sichtbarer Knolle in der Mitte

Den Kohlrabi erkennt man schon als solches :-)

Kohlrabipflanze in Nahaufnahme

Kohlrabi

Regentropfen auf einem Rotkohlblatt

Der Regen hat zum Wachstum erheblich beigetragen (hier auf einem Rotkohlblatt)

Meerrettichpflanze von ca. 30cm Höhe

Der Meerrettich scheint sich ebenfalls wohl zu fühlen :-)

Hier ein neues Schmuckstück im Garten – ein Geschenk von einer ganz besonderen Freundin über das ich mich sehr gefreut habe :-)

Buntes Vogelhaus hängt an einer Steinsäule

Mein neues Vogelhäuschen

Besonders stolz bin ich auf meine wiedergekommenen Lilien. Im letzten Jahr hatte ich mir eine Pflanze im Gartencenter gekauft und sie anschließend am Wurzelballen geteilt. In diesem Jahr treiben die Reste doch tatsächlich wieder aus.

Neu sprießende Lilien

Lilien-Nachwuchs

junge Lilien im Topf

Hier der zweite Topf mit Lilien

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April, April, der macht was er will…

Steigende und fallende Temperaturen, Sonne und Regen, so typisch wie eh und je präsentierte sich der April in Hamburg. Wahrscheinlich ist es gerade dieses wechselhafte Wetter, was die Pflanzen im Garten zum Wachsen bringt.

veblühte Tulpen vorne, blühende Tulpen hinten und in der Mitte sieht man noch Knospen

Die Tulpensorten wachsen der Reihe nach: erst vorne, dann hinten und dann die Mitte ;-)

Fahnähnlicher kleiner Strauch

Die Samen dieser Pflanze sollen nach Lakritz schmecken

Bottich mit grünen langen Stengeln die aus der Erde gucken

Die Etagenzwiebeln von Johannes machen sich richtig gut

Ca. 30cm hohe, frisch grüne Himbeerpflanze

Meine Himbeere hat sich nach dem strengen Winter auch wieder erholt

Die schönen Stunden nutzt man zum Pflanzen, neu gestalten und gießen und an den schmuddeligeren Tagen beobachtet man, was der Garten daraus macht. So habe ich meine Gemüsepflanzen, die ich auf dem Planzenmarkt am Kiekeberg erstanden habe, an den wärmeren Tagen in mein neues Hochbeet gesetzt. Meine Bemühungen einen biologisch ausgeglichenen Garten zu schaffen führten dazu, dass ich Calendula/Ringelblume zwischen die Salat- und Kohlpflanzen gesetzt habe, um mögliche Schädlinge auf gesunde Art fern zu halten. Ich bin gespannt, ob das klappt…

silbrig-grüner Strauch

Den Currytsrauch soll man hevorragend für Suppen und Marinaden verwenden können

Außerdem muss ich mich wohl daran gewöhnen, dass es in einem naturbelassenen Gemüsebeet auch etwas voller ist, als in einem konventionellen und sterilen Beet. Aber das sollte wohl zu schaffen sein – vor allem weil es einfach toll aussieht :-)

Hocbeet mit vielen noch recht kleinen Pflanzen. Es wird eng, wenn sie groß sind

Mein prall gefülltes Gemüsebeet

kräftige Zucchinipflanze mit vier starken Blättern

Meine Zucchini fühlt sich scheinbar wohl im Hochbeet

Viele noch zarte kleine Pflänzchen im Hochbeet

Ein kleines Durcheinander – Calendula, Blumenkohl, Kohlrabi und Spinat im Hochbeet

Mein kleiner Teich hat übrigens seinen ersten Bewohner erhalten. Am Wochenende habe ich eine Sumpfdotterblume der Natur entlocken können. Nachdem sie beim Transport doch ordentlich die Blätter hängen ließ, hat das Wasser sie wieder zum Leben erweckt und sie strahlt mit der Sonne um die Wette. Damit sie nicht untergeht habe ich um den Topf und die Pflanze vorsichtig ein Band gelegt, das wiederum von einem Stein über Wasser gehalten wird. Eine passende Unterbringung muss ich noch erarbeiten.

grüne Pflanzen mit buttergelber Blume am Rand eines noch sehr kahlen Teiches

Sumpfdotterblume in meinem kleinen Teich

Es grünt so grün…

… wenn in Hamburg die Temperaturen steigen :-)

Daher möchte ich euch heute erneut einen Einblick in meinen Garten geben. Das Phänomen jeden Tag zu sehen, wie sich die Pflänzchen weiter entwickeln und sich mit voller Kraft dem Leben stellen, fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Blumenzwiebel mit Blüte nahe der Knolle und schmalen, leicht bräunlichen Blättern

Vielleicht doch ein zu starker Temperaturanstieg?

In Anlehnung an den 12tel Blick von Tabea reichen in diesem Fall sogar 24 Stunden aus, um einen deutlichen Unterschied in der Größe und Schönheit der Pflanzen feststellen zu können. Nur ein Beispiel von vielen ist meine neu austreibende Clematis. Die Bilder (s. u.) liegen exakt 23 Stunden und 48 Minuten auseinander und der Größenunterschied ist auch ohne Lineal deutlich zu erkennen, oder?

ca. 10cm hohe Clematis neben einem Bild einer deutlich größeren (ca. 30cm hohen) Clematis

Wachsende Clematis – ein Größenunterschied von nicht einmal 24 Stunden

Es ist mir jeden Abend wieder eine Freude mich mit der Gießkanne jedem kleinen Fleckchen in dem es grünt zuzuwenden und zu sehen, wie das pure Leben aus der Natur seine Kraft entfaltet.

junge zart grüne Pflänzchen in Anzuchtbehältern

Calendula und diverse Stauden (Hintergrund) sind bald bereit für die Aussaat ins Freiland

5 ca.8cm große Triebe der Etagenzwiebel (bisher nur Blätter)

Auch die Etagenzwiebel macht sich prächtig

Zartes grün am Fuße der alten und vertrockneten Himbeerpflanze

Meine Himbeere treibt ebenfalls wieder neu aus

ca. 5-8cm große Spinatblätter in einem Balkonkasten vor dem Fenster (draußen)

Der Spinat bekommt immer größere Blätter, je häufiger ich ihn ernte

Übrigens hat das Hochbeet seinen ersten Bewohner gefunden. Die Zucchini war nun so groß, dass ich sie nicht länger auf dem Fensterbrett halten konnte. Noch ein bisschen mickrig in so einem großen Beet, aber das ändert sich bestimmt genauso schnell, wie der tägliche Unterschied im Garten :-)

Zarte Zucchinipflanze allein in einem 2m² großen Hochbeet

Ganz allein im Hochbeet – die Zucchini

Zucchini im Hochbeet und Tulpen auf Rasen

Vorn die Zucchini im Hochbeet und hinten die Tulpen

Das Hochbeet – die Befüllung

Am Wochenende konnte ich das schöne Wetter nutzen um mein Hochbeet endlich mit den dafür vorgesehenen Säcken Rindenmulch und Pflanzerde zu befüllen. Für ein bisschen Holzzschutz hatte ich bereits eine Lage Teichfolie von Innen angebracht. Aus welchen Gründen auch immer war die Folie jedoch zu kurz, also musste der nachgekauft Teil ebenfalls angehämmert werden.

Das noch leere Hochbeet von Innen mit Teichfolie ummantelt (der Boden ist ausgelassen)

Die Teichfolie dient dem Holz als Schutz vor Feuchtigkeit

Den Rindenmulch habe ich als Drainage ganz unten ins Beet gefüllt. Es wäre noch möglich gewesen den Boden darunter aufzulockern, aber das habe ich in meinem Eifer natürlich vergessen ;-) Als alle Säcke eingefüllt waren habe ich die Schicht mit einer Harke glatt gezogen und anschließend die Pflanzerde aufgefüllt. Abschließend wurde auch diese Schicht glatt gezogen und nun wartet das Hochbeet darauf, dass die ausgesäten Leckerein von der Fensterbank nach Draußen ziehen können.

Hochbeet mit Rindenmulch befüllt und glatt geharkt

Der Rindenmulch dient als Drainage für ein gut wasserdurchlässiges Hochbeet

Mit Pflanzerde aufgefülltes Hochbeet

Anschließend wurde das Hochbeet mit Pflanzerde aufgefüllt

Die Teichfolie sieht nicht schön aus, soll aber für ein langlebiges Hochbeet sorgen. Die überschüssige Folie habe ich oben auf dem Holz mit Nägeln befestigt und die weiteren Teile mit einem Cuttermesser abgeschnitten.

Überschüssige Teichfolie wurde oben auf dem Holzrand befestigt

Die überschüssige Folie habe ich oben auf dem Holz befestigt…

weitere überschüssige Folie wurde abgeschnitten

… und alle anderen Teile mit dem Cuttermesser abgeschnitten