Glockenblume & Stockrose

Anfang des letzten Jahres habe ich von einem Gartenfreund eine kleine Sämereien bekommen. Darin enthalten waren auch die Samen für eine pfirsichblättrige Glockenblume und eine Stockrose.

ImFebruar 2013 habe ich dann Teile der Sämerei ausgepflanzt. Mir war jedoch bewusst, dass beide Pflanzen ersten im zweiten Jahr Blüten tragen würden. Nachdem wir dann im September umgezogen sind, konnte ich kaum noch den Überblick behalten, welche der Pflanzen nun welche war. Also habe ich einfach alle behalten, auch wenn ich zum Teil den Verdacht hatte, dass es sich um „Unkraut“ handelt ;-)

Vier kleine Pflanzen mit je 3 Blättern in einem kleinen Blumentopf.

Im Mai 2013 zeigt die Stockrose ihre ersten Blätter.

Schmale hellgrüne Blätter auf einer kleinen Fläche in einem Balkonkasten.

Die pfirsischblättrige Glockenblume hielt ich zunächst nur für „Unkruat“ :-)

Und siehe da: In diesem Jahr entfaltet sowohl die pfirsischblättrige Glockenblume als auch die Stockrose ihre ganze Schönheit. Trotz Balkonkasten und Pflanzkübel scheinen sich beide wohl zu fühlen. Am besten gefällt mir jedoch, dass Hummeln und Bienen dank dieser Pflanzen ihren Weg auf meinen Balkon finden. Das war mein Ziel und freut mich am meisten.

Kantige hellgrüne Blumenknospe

Die Knospe der pfirsischblättrigen Glockeblume.

Große, sternförmige Blüten vor hellblauem Hintergrund

Jetzt strahlt die Glockenblume mit der Sonne um die Wette.

Drei weiße Glockenblumen mit zahlreichen Knospen und Blüten.

Drei Glockeblumen vor hellblauem Himmel.

Ahornblattgroße Blätter an ca. 10cm langen Stielen in einem Blumentopf.

Im April 2014 wuchsen die Stockrosen zum ersten mal in die Höhe statt in die Breite.

Ovale, spitz zulaufende Knospe mit hellrose Spitze.

Die erste Knospe der Stockrose zeigte sich im Juni 2014.

Große pinke Blüte mit gelbem Blütenstuabkelch.

Die Stockrose in ihrer vollen Pracht.

Weiße Stockrosenblüte mit gelbem Blütenstaubkelch

Auf welche Pflanzen stehen die Bienen und Hummeln bei euch im Garten bzw. auf dem Balkon?

Herzlichst,
Madita

 

12tel Blick 2014

Eigentlich hätte dieser Post bereits am 20. Januar geschrieben werden müssen – nun kommt er zum Bergfest zwischen dem Januar und dem Februar Post. Denn ich lasse es mir auch in diesem Jahr nicht entgehen an der tollen 12tel Blick Aktion von Tabea teilzunehmen.

Rote Beeren (Montbretien - Crocosmia) und Samen ähnlich wie Bucheckern (Tanne - Abies)

Mein 12tel Blick 2014

Zwar wird mein 12tel Blick sich perspektivisch ein bisschen verändern, aber diese beiden Pflanzen möchte ich zu gern über ein Jahr begleiten.

  1. Montbretien (Crocosmia):
    Erstmals in Cornwall entdeckt, haben mich die rot-orangenen Blüten fasziniert. Die dicht wachsenden und langen Blätter sehen aus wie ein Bett für die Blüten. Ich bin gespannt, ob aus diesen kleinen roten Beeren so etwas wie eine Pflanze entstehen wird.
  2. Tanne (Abies):
    Diese Tannensamen habe ich geschenkt bekommen und bin nun voller Vorfreude, wie lange es dauern wird, bis sich hier etwas tut.

Gartenparadies in Italien

Wer das Bedürfnis kennt sich im Garten austoben zu müssen, kann vielleicht auch nachvollziehen, wie sehr mich Besuche in einer Gärtnerei reizen. Besonders beeindruckend sind solche Orte im Ausland. In Italien habe ich mich an einem wunderbar sonnigen Tag ins Auto gesetzt und die Gärtnerei gesucht, die ich auf der Hinfahrt im Dunkelen gesehen hatte.

 

Eingang einer Gärtnerei in Italien

Ein Besuch in einer Gärtnerei in Italien

 

 

Es ist einfach unglaublich, wie herrlich warm es dort unten im Tal war und wie wundervoll es dort nach Erde und Garten roch. Schade, dass im Flugzeug kein Platz für einen schönen großen Olivenbaum oder die ein oder andere Pflanze ist. Ein junger Olivenbaum kostet mal gerade um die 7€ und ist schon mindestens 1,80m groß.

 

großer und breiter Olivenbaum in einer Schale

Einer der vielen wunderbaren Olivenbäume in Italien

 

Großer Olivenbaum in Schale

Ein weiteres Prachtexemplar von Olivenbaum – einfach beeindruckend

 

Zwei Olivenbäume am Eingang zum Gewächshaus

Sogar der Eingang zum Gewächshaus wird von zwei Olivenbäumen geziert

 

 

Noch junge, schmale, aber hohe Olivenbäume

Noch junge Olivenbäume für rund 7€

 

 

Junge Salat- und Tomatenpflanzen im Gewächshaus

Der Salat und die Tomatenpflanzen sehen schon deutlich besser aus, als bei uns…

 

 

Ein ganzes Beet voll mit bunt blühenden Stiefmütterchen

Stiefmütterchen

 

 

kleine Erdbeerpflanze mit Blüten und einer Frucht

Die Erdbeerpflanze hat sogar schon eine Frucht

 

Calla mit nur einem Blatt aber schöner weißer Blüte und gelbem Blütenstaubgefäß in der Mitte

Was man bei uns eher als Exot kennt – eine Calla

 

Offenes Gewächshaus mit Blick auf den blauen Himmel

Wärmende Sonne für die Pflanzen

 

Kleiner, kniehoher Orangenbaum mit vielen Früchten dran

Orangenbäumchen

 

 

Ein in Stein gefasster Teich mit Verzierungen aus Ton und Keramik

Gartenteich

 

 

Blüten und Blätter der Strelizie in einer Vase

Meine Lieblingsblume – die Strelizie

 

 

Die rosa Blüter einer Camellia

Camelliablüte

Statt fertiger Pflanzen habe ich mich also für Samen entschieden und das war meine Ausbeute: Salami-Bohnen (meine Idee – eigentlich heißen sie Fanchi), runde Zucchini und schön unförmige Tomaten. Die Bohnen werden bis zu 2m hoch – der Sichtschutz zu den Nachbarn ist also gesichert ;-) Nun geht es in den nächsten Tagen ans Aussäen und dann müssen wir nur noch abwarten und wässern.

 

Bohnen, die aussehen wie Salamiwurst, runde Zucchini und kürbisförmige Tomaten

Wenn schon keine Pflanzne, dann wenigstens ein paar Samen aus Italien

 

Pflanzen aus eigenen Samen ziehen – ganz einfach

Nach dem „Paprikasamen-sammeln“-Blogeintrag nun ein kleiner Rückblick auf die Ernte vergangener Jahre. Alle Pflanzen wurden selbst gezogen. Und nicht nur das… die Samen wurden auch in Heimarbeit gewonnen. Das hört sich jetzt schwieriger an, als es ist… :-)

Tomaten:
Wie schon im Blogeintrag vom 23. Juli 2012 geschrieben steht, lassen sich Tomaten gut aus dem Inneren einer Tomatenfrucht ziehen.

große Tomatenpflanze i Topf

Drei Rispen an der Tomatenpflanze aus eigener Samengewinnung – und das im Zimmer unterm Dach

Einfach beim nächsten Schneiden einer Bio-Tomate für den Salat oder fürs Brot den Restsaft auf dem Teller trocknen lassen. Wer konventionelles Gemüse mag, kann das natürlich auch verwenden…
Ich versuche die „Suppe“ immer auf ein Küchentuch zu bekommen, aber das klappt nicht immer ganz reibungslos ;-) Nach dem Trocknen kann man die Samen vorsichtig auseinander ziehen – das rote Fruchtfleisch, was evtl. noch an den Samen klebt, muss nicht entfernt werden.
Anschließend einfach in kleine Aufzuchtbehälter bzw. unter Frischhaltefolie (Löcher mit einer Gabel hineinstechen, sonst besteht Schimmelgefahr) geben, ordentlich Wässern und warten, bis sich die kleinen Pflänzchen zeigen.

Zucchini:
Gleiches gilt auch für die Zucchini (siehe Blogeintrag vom 30. August 2012). Die Kerne lassen sich meist ganz gut aus dem Inneren der Frucht herauskratzen. Dabei aufpassen, dass nicht zu viel Fleisch abgescharbt wird – schließlich möchte man ja die Zucchini auch noch essen :-) Die Kerne kann man dann ebenfalls auf einem Küchentuch gut durchtrocknen lassen und anschließend wie bei den Tomaten beschrieben einpflanzen.

große Paprikapflanze mit Frucht

Paprikapflanzen aus eigener Samengewinnung – hier gabs nur eine Frucht

Paprika:
Und genauso funktioniert es auch mit der Paprika. Wie im vorherigen Blogeintrag beschrieben die Samen sammeln und ebenfalls in gut feucht gehaltener Erde groß ziehen. Aufpassen sollte man bei Abdeckungen mit Frischhaltefolie. Eine ausreichende Luftzufuhr ist wichtig, damit die Erde oder die Pflanzen nicht schimmeln.

Gurke:
Meine aufmerksame Blogleserin Steffi fragte nach dem Vorgehen mit einer Gurke. Leider habe ich dazu noch keine Erfahrungen gemacht. Da eine Zucchini aber genauso wie eine Gurke zu den Kürbisgewächsen zählt, gehe ich davon aus, dass es ebenso funktionieren wird, wie mit der Zucchini.

Evtl. muss man bei der Gewinnung der Samen etwas vorsichtiger sein, da die Gurkensamen in dem zu kaufenden Gemüse oft doch sehr fragil zu sein scheinen. Aber wenn man behände mit einem Löffel vorgeht, sollte alles gut gehen. Ich werde es jedenfalls dieses Jahr ausprobieren, liebe Steffi :-)