Vier Jahreszeiten in England

Willkommen im Jahr 2015 und ein herzliches „Hallo“ an alle Leser, die in der Weihnachtszeit an meinem Blog Gefallen gefunden haben. Das freut mich wirklich sehr.

Kleine Weihnachtsbäume in Metallkisten und einem Preisschild für 1 Pfund

Das ist doch mal ein Preis für eine Weihnachtsbaum

Mich hat es zu dieser Jahreszeit mal wieder nach England verschlagen. Passend zur Sturmsaison haben wir unsere Surfbretter geschnappt und sind zu Cornwall’s Westküste aufgebrochen.

Zuvor haben wir die Weihnachtsfeiertage in Brighton verbracht und uns die „funniest show on the planet“ (Daily Mail) „One Man, Two Guvnors“ im Theatre Royal angesehen. Es war einfach unglaublich witzig und falls ihr mal die Möglichkeit habt: schaut es euch an!

Nachdem wir in Brighton noch herrlichen Sonnenschein hatten, fuhren wir auf dem Weg in den Süd-Westen durch Hagel, Schnee und Schneeregen und mussten auf den zum Teil vereisten Straßen ganz schön aufpassen. Über Wells (wunderbare Kathedrale) und Bath (faszinierende Innenstadt) ging es dann nach Truro.

Cornwall, das Land von Rosamunde Pilcher, lässt einen dann aber in der Regel nicht im Stich und verwöhnt mit angenehmen Temperaturen um 10°C und ganz viel Sonne. So konnten wir bei besten Bedinungen mit unseren Brettern in den Atlantik springen.

Panorama von einem Sandstrand. Am Horizont sieht man das Meer

Zwei Surfbretter lehnen an einer Bank. Im Hintergrund Sandstrand und das Meer am HorizontAnschließend haben wir uns am Kamin gewärmt und die Cornish (Marmelade unten, Clotted Cream oben) als auch die Devonshire (Clotted Cream unten, Marmelade oben) Variante des Cream Tea probiert. Beides sehr lecker :-)

Wie waren eure Feiertage und vor allem: wie waren die ersten Tage in 2015?

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Freiheit für Orca-Wale

Wie ihr wisst, durfte ich Orcas bei Island in freier Wildbahn erleben. Das war ein mehr als beeindruckendes Ereignis, dass ich nie vergessen werde.

Petition: Verkaufen Sie keine Reisen mehr nach SeaWorld. Beenden Sie Ihre Partnerschaft und Ihre Unterstützung dieses grausamen Orka-Spektakels.

Bitte helft mir dabei diese wundervollen Tiere zu schützen, sodass Bilder von Orcas in Zukunft nur noch so aussehen:

Eine kleine Gruppe von Orca-Walen tümmelt sich im grau-blauen Meer. Im Hintergrund sind schneebdeckte Berge zu sehen.

Bilder von Orcas sollten so aussehen!

Schweden, Norwegen & Finnland – Unser Sommerurlaub Teil II

Sandstrand mit Holzsteg und blauem Meer.

Die Zeit verfliegt. Unsere Reise ist mittlerweile schon wieder zwei Monate her und ich bin euch Teil II der Reise durch Schweden, Norwegen und Finnland noch schuldig.

Diese Orte haben wir in der zweiten Hälfte unserer Reise besucht:

      • Äppelbo (S)
      • Nusnäs (S)
      • Hållnäs (S)
      • Åland (~F)
      • Uppsala (S)
      • Stockholm (S)
      • Öland (S)
      • Lund (S)
      • Malmö (S)

Teil I der Reise endete mit Oslo und so ging es durch die weiten Wälder bei Äppelbo (Schweden) Richtung Westen. Überall Tannen und Birken, dicht aneinander gereiht und über so viele Kilometer, wie es ich zuletzt nur in Kanada erlebt habe. Sehr beeindruckend… mindestens genauso beeindruckend war es, dass mein Freund zwischen all den weißen Birkenstämmen die blassen Beine eines Elchs erkannt hat. Wir hielten an und diese Fotos sind dabei entstanden – ein einzigartiges Erlebnis (schon das zweite nach den Orkas und dem Pottwal in Island).

Und wo wir schon bei wunderbaren Tieren sind, haben wir uns anschließend auf dem Weg nach Nusnäs (Schweden) gemacht. Kein Scherz, der Ort heißt tatsächlich Nusnäs und ist sogar recht bekannt, denn hier werden die berühmten Dalapferdchen hergestellt, die typisch schwedischen Holzpferdchen mit wunderbarer Handbemalung.

 

Nach so viel Kultur brauchten wir dann mal wieder ein bisschen Wildnis. Also zog es uns ans Meer, genauer gesagt nach Hållnäs (Schweden). Ein Ort wie im Buch von Astrid Lindgren – ungefähr so wie bei den Kindern von Saltkrokan. Unfassbar schön, voller Ruhe, Kindheit, den Sommer genießen und einfach nur sein.

Einem stillen Örtchen an diesem wunderbaren Fleck Erde möchte ich eine eigene Galerie widmen – dem Luxus-Plumpsklo.

Dann haben wir uns spontan dazu entschlossen einen kleinen Abstecher nach Finnland zu machen – genauer gesagt nach Åland (~Finnland). Åland ist ein Inselarchipel, das offiziell zu Finnland gehört, also den Euro als Währung hat, gleichzeitig wird es autonom regiert und Schwedisch ist die „Inselsprache“. Lustige Sache, denn es gibt auch eigene Briefmarken, denn die aus Finnland gelten hier nicht.

Nächster Stop war dann Uppsala (Schweden). Die Universitätsstadt hat mir besonders gut gefallen – klein, überschaubar und trotzdem durch kleine Gassen und hübsche Läden ganz wunderbar zu Fuß zu erkunden. Leider habe ich hier in einem Supermarkt in der Zeitung von dem Tot von Robin Williams erfahren – ein Schauspieler, dessen Filme ich wirklich sehr gemochte habe.

Der Hauptstadt Stockholm (Schweden) konnte ich dann nicht ganz so viel abgewinnen. Naütlich ist es eine beeindruckende Stadt und sie hat auch jede Menge zu bieten, aber ich bin von diesen riesigen Städten meist einfach nur erschlagen. Nichts desto trotz sind wir an dem Tag sehr viel gelaufen, um alles zu sehen.

Weiter ging es nach Öland (Schweden) – einer länglichen Insel, die mit Sylt vergleichbar ist, zum Glück aber nur anhand der Form. Denn auf Öland gibt es nicht viel, außer viel Natur. Der Hauptort „Borgholm“ ist ganz süß und mit vielen Holzhäusern gesäumt. Es gibt wunderbare Strände mit herrlichen Bademöglichkeiten. Die süßen Windmühlen, die früher zu Hauf auf der Insel standen, haben mich besonders beeindruckt.

Auf dem Rest der Reise haben wir dann noch einen Halt in Lund (Schweden) gemacht. Da das Wetter zunehmend schlechter wurde, haben wir u. a. den Dom besucht und sind ein bisschen durch die Straßen geschlendert. Was mir hier, ähnlich wie in Oslo aufgefallen ist, sind die vielen ausländischen Bettler, die teilweise auf sehr aggressive Weise versuchten an Geld zu kommen – oft in großen Gruppen, was wahrscheinlich dazu führt, dass man sich angegriffen fühlt. Nichts desto trotz ist Lund ein kleines, niedliches Städtchen mit vielen Fahrrädern.

Unsere Reise entdete in Malmö (Schweden), wo wir noch einen letzten Abend verbachten, bevor uns die Fähre am nächsten Morgen zurück nach Deutschland brachte. Und wir hatten Glück, denn an genau jenem Abend fand das Malmö Festival statt – mit viel Musik, Essen und Feiern. Das „Battle of the Sund“, das Kitesurf-Festival am nächsten Tag, konnten wir dann leider nicht mehr miterleben – ein Wettbewerb, der auf dem Öresund ausgetragen wird, dem Meer zwischen Malmö und Kopenhagen (Dänemark).

Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust einmal nach Schweden zu fahren, oder wart ihr womöglich schon einmal da? Ich kann es jedenfalls nur empfehlen und werde mich noch lange und gern daran zurückerinnern.

Herzlichst,
Madita

Schweden, Norwegen & Finnland – Unser Sommerurlaub Teil I

Softeis in einer Waffel und Schokostreuseln und zwei nussähnlichen Streuselsorten vor einem schwarzen Schild, auf dem ein Menü mit weißer Kreide geschrieben ist.

Normalerweise zieht es uns im Urlaub nach England, Wales oder Irland. Doch schon vor langer Zeit haben wir uns vorgenommen mit unserem Bulli nach Skandinavien zu fahren. In diesem Sommer war es dann endlich soweit. Zwei Wochen Natur pur, Dala Pferdchen, Elche, wunderbare Städte und viele schöne Erinnerungen.

Hier nun Teil I mit den Orten:

      • Torekov (S)
      • Varberg (S)
      • Göteborg (S)
      • Frederikstad (N)
      • Oslo (N)

Los geht’s in Torekov (Schweden) – einem kleinen Urlaubsort an der Westküste mit hübschen schwedischen Holzhäuschen und einer ganz idyllischen Atmosphäre.

Anschließend sind wir über Halmstad nach Varberg (Schweden) gefahren. Diese Stadt wirkt sehr industriell, hat aber ein wunderhübsches Kaltbadehaus in Form eines Pavillions. Außerdem tront eine Burg über dem Ort, von der aus man einen tollen Blick aufs Meer hat. Am lustigsten fand ich die Stühle am Strand, die man sich wie einen Einkaufswagen gegen einen Leihpfand einfach nehmen kann.

 

Besonders gut gefallen hat mir aber Göteborg (Schweden). Die quirlige, übersichtliche Stadt hat zum Teil wirklich hässliche Sehenswürdigkeiten, wie das Hochhaus „Utkiken“, aber auch wunderschöne Brücken und Altbauhäuser mit netten Designgeschäften. Im „Trädgårdsföreningen“ – einer herrlichen Parkanlage – gibt es außerdem ein sehenswertes Palmenhaus und wie in fast allen schwedischen Städte gibt es überall öffentliche, saubere Toiletten. Auch das typische Softeis mit Streuseln schmeckt in Göteborg sehr lecker.

 

Nach Göteborg haben wir weitere, viele kleine Orte an der schwedischen Westküste besucht. Diese alle aufzuführen würde hier aber den Bericht sprengen. Anschließend sind wir über die schwedisch-norwegische Grenze nach Frederikstad (Norwegen) gefahren.
Hier ist besonders die Altstadt sehr sehenswert. Einst die sicherste Festung Norwegens, liegt sie am rechten Flussufer des Glomma – dem längsten Fluss Norwegens. Kleine, bunte Holzhäuser beherbergen heute Künstlerateliers und Cafès. Auch die alten Militärgebäude werden heute friedlich genutzt und sind von alten Bäumen umgeben – einfach herrlich und genau mein Geschmack.

 

Und zum Ende von Teil I unserer Schweden-, Norwegen-, Finnland-Reise möchte ich euch mit nach Oslo (Norwegen) nehmen. Auch hier bin ich sehr positiv überrascht worden. Die moderne Stadt am Oslofjorden ist umgeben von beeindruckenden Bergen (die ich eigentlich nicht so mag, aber man Meer gelegen – wer kann da schon widerstehen?).
Von unserem Campingplatz aus hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt. Im Tal, also dem Stadtcentrum von Oslo, wirken traditionelle Gebäude, wie die Domkirche und das königliche Schloss neben modernen Hafenwohnhäusern irgendwie harmonisch. Auch das etwas gewöhnungsbedürftige, klotzige Rathaus von Oslo passt sich irgendwie an. Hier wird übrigens jedes Jahr der Friedensnobelpreise vergeben.
Badeplätze vor wunderbarer Kulisse im Hafen und gemütliche Kaffeehäuser (wie z. B. die Kaffebrenneriet) locken Studenten in die Hauptstadt Norwegens.

 

Freut euch schon jetzt auf Teil II unserer Reise – dann mit den typisch schwedischen Dala Pferdchen, der schwedischen Hauptstadt Stockholm und einer ganz besonderen Begegnung mit einem Elch.

Herzlichste,
Madita