Der Herbst ist wunderbar

Lang gewachsene Astern vor hellblauem Himmel mit ein paar weißen Wölkchen

Kleine, knallrote Tomate an ziemlich ausgelaughter Pflanze

Diese Tomate habe ich Mitte Oktober geerntet

Heute möchte ich meine Begeisterung für die kleinen Wunder der Natur mir euch teilen. Diese kleine tapfere Tomate zum Beispiel: Noch grün statt rot, hatte sie den Umzug ohne Probleme überstanden. Die Herbstsonne färbte sie Mitte Oktober zu einem saftigen Rot und zu meinem Erstaunen schmeckte sie auch noch so, wie sie aussah.

Viele weiße, kleinblättrige Blüten in der Sonne

Blühen auch im Oktober noch einmal wunderschön – Astern

Oder diese Astern hier: Einst im Hochsommer günstig erstanden, war die Blütenpracht schnell vorüber. Aber warum nicht im Herbst noch mal so richtig Gas geben? Die wunderbar weißen Blüten zieren aktuell meinen Balkon. Und wenn die Sonne dann noch herrlich lacht, der Himmel wunderbar blau ist – sind es die kleinen Herbstwunder der Natur, die Freude bereiten.

Wie sehen eure Herbstwunder aus? Habt ihr auch widerspenstige Pflanzen, die sich dem Winter mutig entgegenstellen?

Viele weiße, kleinblättrige Blüten in der Sonne

Pflanzen aus eigenen Samen ziehen – ganz einfach

Nach dem „Paprikasamen-sammeln“-Blogeintrag nun ein kleiner Rückblick auf die Ernte vergangener Jahre. Alle Pflanzen wurden selbst gezogen. Und nicht nur das… die Samen wurden auch in Heimarbeit gewonnen. Das hört sich jetzt schwieriger an, als es ist… :-)

Tomaten:
Wie schon im Blogeintrag vom 23. Juli 2012 geschrieben steht, lassen sich Tomaten gut aus dem Inneren einer Tomatenfrucht ziehen.

große Tomatenpflanze i Topf

Drei Rispen an der Tomatenpflanze aus eigener Samengewinnung – und das im Zimmer unterm Dach

Einfach beim nächsten Schneiden einer Bio-Tomate für den Salat oder fürs Brot den Restsaft auf dem Teller trocknen lassen. Wer konventionelles Gemüse mag, kann das natürlich auch verwenden…
Ich versuche die „Suppe“ immer auf ein Küchentuch zu bekommen, aber das klappt nicht immer ganz reibungslos ;-) Nach dem Trocknen kann man die Samen vorsichtig auseinander ziehen – das rote Fruchtfleisch, was evtl. noch an den Samen klebt, muss nicht entfernt werden.
Anschließend einfach in kleine Aufzuchtbehälter bzw. unter Frischhaltefolie (Löcher mit einer Gabel hineinstechen, sonst besteht Schimmelgefahr) geben, ordentlich Wässern und warten, bis sich die kleinen Pflänzchen zeigen.

Zucchini:
Gleiches gilt auch für die Zucchini (siehe Blogeintrag vom 30. August 2012). Die Kerne lassen sich meist ganz gut aus dem Inneren der Frucht herauskratzen. Dabei aufpassen, dass nicht zu viel Fleisch abgescharbt wird – schließlich möchte man ja die Zucchini auch noch essen :-) Die Kerne kann man dann ebenfalls auf einem Küchentuch gut durchtrocknen lassen und anschließend wie bei den Tomaten beschrieben einpflanzen.

große Paprikapflanze mit Frucht

Paprikapflanzen aus eigener Samengewinnung – hier gabs nur eine Frucht

Paprika:
Und genauso funktioniert es auch mit der Paprika. Wie im vorherigen Blogeintrag beschrieben die Samen sammeln und ebenfalls in gut feucht gehaltener Erde groß ziehen. Aufpassen sollte man bei Abdeckungen mit Frischhaltefolie. Eine ausreichende Luftzufuhr ist wichtig, damit die Erde oder die Pflanzen nicht schimmeln.

Gurke:
Meine aufmerksame Blogleserin Steffi fragte nach dem Vorgehen mit einer Gurke. Leider habe ich dazu noch keine Erfahrungen gemacht. Da eine Zucchini aber genauso wie eine Gurke zu den Kürbisgewächsen zählt, gehe ich davon aus, dass es ebenso funktionieren wird, wie mit der Zucchini.

Evtl. muss man bei der Gewinnung der Samen etwas vorsichtiger sein, da die Gurkensamen in dem zu kaufenden Gemüse oft doch sehr fragil zu sein scheinen. Aber wenn man behände mit einem Löffel vorgeht, sollte alles gut gehen. Ich werde es jedenfalls dieses Jahr ausprobieren, liebe Steffi :-)

Verrückte Welt

Gestern Morgen als ich die Vorhänge aufgezogen habe staunte ich nicht schlecht, was ich da durch Zufall draußen entdeckte.

Die mittlerweile nicht mehr wachsende Tomatenpflanze bildet dennoch weiterhin Blüten aus – trotz des mittlerweile wirklich kalten Wetters. Scheinbar sind Bio-Tomaten doch resistenter als man denkt!? :-)

Tomate im Oktober

Jedenfalls stürmte ich direkt nach draußen und begutachtete was ich da sah. Eine kleine noch grüne Tomate hängt ganz selbstbewusst und wie selbstverständlich im Oktober an der Pflanze. Meine Begeisterung ist immer noch nicht abgeklungene, denn ich hätte wirklich nicht mehr damit gerechnet, dass sich zu dieser Jahreszeit noch Früchte ausbilden.

Nun bin ich gespannt, was daraus wird – rote Farbe erwarte ich nicht unbedingt. Auch der Geschmack wird wegen der fehlenden Sonne wohl zu wünschen übrig lassen. Aber alleine, dass die Pflanze noch dafür sorgt neue Samen zu produzieren finde ich faszinierend.

Tomaten – noch klein, aber geschützt

Tomate im Holzkasten auf der überdachten Terrasse

noch junge Tomatenpflanze

Und ein weiteres Gemüse, das sich in meinem kleinen Gärtchen langsam aber sicher entwickelt – die Tomate.

Da sie bekanntlich keinen Regen, Wind oder sonstige ungemütliche Dinge mag, habe ich die kleinen Pflanzen aus dem Anzuchtbeet in einen Holzkasten auf die überdachte Terrasse gepflanzt. Genug Sonne bekommen sie hier auch, sodass ich trotz später Aussaht noch auf ein paar Ernteerfolge hoffe.

Ganz wichtig sind die Rankhilfen, damit die Tomate nach der Blütezeit genug Platz hat ihre Früchte auszubilden.

junge Tomatenpflanzen im Anzuchtkasten

viele Tomatenpflanzen aus dem Saft (incl. Samen) einer Tomate

Tipp: Das Gemüse soll nach Möglichkeit ökologisch wachsen und da ich keine Lust habe viel Geld für Bio-Samen auszugeben, trockne ich den Saft, der beim Schneiden einer Biotomate auf dem Teller zurückbleibt. In der Regel sind hierin auch ein paar Samen enthalten. Auf diese Weise habe ich auch meine letzten Pflanzen für dieses Jahr gezogen (wahrscheinlich zu spät…). Nichts desto trotz lässt sich diese Methode auf fast alle Obst- und Gemüsesorten anwenden.