Schweden, Norwegen & Finnland – Unser Sommerurlaub Teil II

Sandstrand mit Holzsteg und blauem Meer.

Die Zeit verfliegt. Unsere Reise ist mittlerweile schon wieder zwei Monate her und ich bin euch Teil II der Reise durch Schweden, Norwegen und Finnland noch schuldig.

Diese Orte haben wir in der zweiten Hälfte unserer Reise besucht:

      • Äppelbo (S)
      • Nusnäs (S)
      • Hållnäs (S)
      • Åland (~F)
      • Uppsala (S)
      • Stockholm (S)
      • Öland (S)
      • Lund (S)
      • Malmö (S)

Teil I der Reise endete mit Oslo und so ging es durch die weiten Wälder bei Äppelbo (Schweden) Richtung Westen. Überall Tannen und Birken, dicht aneinander gereiht und über so viele Kilometer, wie es ich zuletzt nur in Kanada erlebt habe. Sehr beeindruckend… mindestens genauso beeindruckend war es, dass mein Freund zwischen all den weißen Birkenstämmen die blassen Beine eines Elchs erkannt hat. Wir hielten an und diese Fotos sind dabei entstanden – ein einzigartiges Erlebnis (schon das zweite nach den Orkas und dem Pottwal in Island).

Und wo wir schon bei wunderbaren Tieren sind, haben wir uns anschließend auf dem Weg nach Nusnäs (Schweden) gemacht. Kein Scherz, der Ort heißt tatsächlich Nusnäs und ist sogar recht bekannt, denn hier werden die berühmten Dalapferdchen hergestellt, die typisch schwedischen Holzpferdchen mit wunderbarer Handbemalung.

 

Nach so viel Kultur brauchten wir dann mal wieder ein bisschen Wildnis. Also zog es uns ans Meer, genauer gesagt nach Hållnäs (Schweden). Ein Ort wie im Buch von Astrid Lindgren – ungefähr so wie bei den Kindern von Saltkrokan. Unfassbar schön, voller Ruhe, Kindheit, den Sommer genießen und einfach nur sein.

Einem stillen Örtchen an diesem wunderbaren Fleck Erde möchte ich eine eigene Galerie widmen – dem Luxus-Plumpsklo.

Dann haben wir uns spontan dazu entschlossen einen kleinen Abstecher nach Finnland zu machen – genauer gesagt nach Åland (~Finnland). Åland ist ein Inselarchipel, das offiziell zu Finnland gehört, also den Euro als Währung hat, gleichzeitig wird es autonom regiert und Schwedisch ist die „Inselsprache“. Lustige Sache, denn es gibt auch eigene Briefmarken, denn die aus Finnland gelten hier nicht.

Nächster Stop war dann Uppsala (Schweden). Die Universitätsstadt hat mir besonders gut gefallen – klein, überschaubar und trotzdem durch kleine Gassen und hübsche Läden ganz wunderbar zu Fuß zu erkunden. Leider habe ich hier in einem Supermarkt in der Zeitung von dem Tot von Robin Williams erfahren – ein Schauspieler, dessen Filme ich wirklich sehr gemochte habe.

Der Hauptstadt Stockholm (Schweden) konnte ich dann nicht ganz so viel abgewinnen. Naütlich ist es eine beeindruckende Stadt und sie hat auch jede Menge zu bieten, aber ich bin von diesen riesigen Städten meist einfach nur erschlagen. Nichts desto trotz sind wir an dem Tag sehr viel gelaufen, um alles zu sehen.

Weiter ging es nach Öland (Schweden) – einer länglichen Insel, die mit Sylt vergleichbar ist, zum Glück aber nur anhand der Form. Denn auf Öland gibt es nicht viel, außer viel Natur. Der Hauptort „Borgholm“ ist ganz süß und mit vielen Holzhäusern gesäumt. Es gibt wunderbare Strände mit herrlichen Bademöglichkeiten. Die süßen Windmühlen, die früher zu Hauf auf der Insel standen, haben mich besonders beeindruckt.

Auf dem Rest der Reise haben wir dann noch einen Halt in Lund (Schweden) gemacht. Da das Wetter zunehmend schlechter wurde, haben wir u. a. den Dom besucht und sind ein bisschen durch die Straßen geschlendert. Was mir hier, ähnlich wie in Oslo aufgefallen ist, sind die vielen ausländischen Bettler, die teilweise auf sehr aggressive Weise versuchten an Geld zu kommen – oft in großen Gruppen, was wahrscheinlich dazu führt, dass man sich angegriffen fühlt. Nichts desto trotz ist Lund ein kleines, niedliches Städtchen mit vielen Fahrrädern.

Unsere Reise entdete in Malmö (Schweden), wo wir noch einen letzten Abend verbachten, bevor uns die Fähre am nächsten Morgen zurück nach Deutschland brachte. Und wir hatten Glück, denn an genau jenem Abend fand das Malmö Festival statt – mit viel Musik, Essen und Feiern. Das „Battle of the Sund“, das Kitesurf-Festival am nächsten Tag, konnten wir dann leider nicht mehr miterleben – ein Wettbewerb, der auf dem Öresund ausgetragen wird, dem Meer zwischen Malmö und Kopenhagen (Dänemark).

Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust einmal nach Schweden zu fahren, oder wart ihr womöglich schon einmal da? Ich kann es jedenfalls nur empfehlen und werde mich noch lange und gern daran zurückerinnern.

Herzlichst,
Madita

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3 Gedanken zu “Schweden, Norwegen & Finnland – Unser Sommerurlaub Teil II

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