Vegetarier im Garten

Um ehrlich zu sein habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen mein Vegetarier-Dasein auf meinen Garten haben könnte. In der Regel pflanzt man keine Tiere ein, sondern nur Gemüse und Blumen und wenn der Garten möglichst ökologisch angelegt wurde, dürfte doch eigentlich alles im grünen Bereich sein – oder!?

Die Naivität des Menschen legt sich meist durch lehrreiche Erfahrrungen. Manchmal hilft es auch sich durch das Lesen von Zeitschriften und/oder Büchern der rosa-roten Brille zu entledigen und aus den Erfahrungen anderer zu lernen. So geschehen, als mir die Bedeutung des Begriffs „Hornspäne“ bewusst wurde. Bisher in jedem Bio-Garten Buch empfohlen: im Frühjahr mit dem Langzeitdünger (weil er sich langsam zersetz und der Stickstoff nach und nach abgegeben wird) für ein gutes Gartenjahr sorgen. Soweit so gut. Doch wie war nochmal der Name? Horn-späne?

Ein Bild mit zerkleinerten Horn- und Hufresten und einem darüber gelegten Text "Horn-späne"

Als Abfallprodukt der Massentierhaltung handelt es sich bei Hornspänen um die Hörner und Hufe von geschlachteten Tieren. In dieser Deutlichkeit kam der Begriff bei mir nie zum tragen. Letztlich befürworte ich den Gedanken bei einer Schlachtung möglichst „viel Tier“ zu verwerten – doch bei einer nahezu biologischen Ernährung sind Hornspäne wohl nicht der richtige Weg. Bio-Hornspäne habe ich noch nirgends gesehen… Ihr etwa?

Wie sieht das bei euch aus? Wart ihr euch über die Herstellung von Hornspänen im Klaren? Und eine ganz entscheidende Frage: verwendet ihr Hornspäne im Garten und welche Philosophie verfolgt ihr beim Essen – ist das miteinander vereinbar?

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