In der Weihnachtsbäckerei…

ausgerollter Teig mit Förmchen

Plätzchen backen

… oder so ähnlich. Denn der Teig bei meiner Plätzchenback-Aktion am vergangenen Wochenende ist nicht sonderlich genießbar.

Man nehme eine Tasse Mehl, eine halbe Tasse Salz und eine halbe Tasse Wasser (mein Dank geht an die „Country Living“ Ausgabe December 2012, S. 34 aus GB). Das ganze gut mixen und dann wie einen Plätzchenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.

ausgestochene Plätzchen

gleich gehts in den Ofen

Mit den gewöhnlichen Plätzchenausstechern die gewünschten Formen ausstechen. Anschließend die „Plätzchen“ auf ein Backblech legen. Und nun kommt der zweite Unterschied zur Weihnachtsbäckerei: jeweils in den oberen Teil der Kekse ein Loch stechen. Ich habe dazu ein Holzstäbchen genommen und um das Loch entsprechend groß zu bekommen, habe ich die Rückseite verwendet, statt der Spitze.

die Plätzchen im Ofen

die Plätzchen im Ofen

Im Anschluss kommen die Plätzchen für 4 Std. bei ca. 90°C in den Ofen. Alternativ kann das Ganze auch 2 Tage lang an der Luft getrocknet werden (aber so lang war das Wochenende dann ja auch wieder nicht :-) ).
Um die Energie des Backofens nicht sinnlos nur für Salzteig-Plätzchen zu verschenken, habe ich aus einem gekauften Blätterteig noch kleine Schweineöhrchen gemacht*.

bemalte Schneemänner und TannenbäumeNachdem der Salzteig am Samstag ausgekühlt ist, konnte ich Sonntag mit dem Bemalen beginnen. Einfache Acrylfarben eignen sich hier super und sind nicht teuer. Den Farben sind keine Grenzen gesetzt, auch wenn ich diesmal auf die klassischen und bekannten Farben gesetzt habe (ein Tannenbaum ist grün, ein Schneemann weiß und naja, ein Elch gold, weil ich kein Braun hatte :-) ).

bemalte Schneemänner und Lebkuchenmännchen

nach dem Bemalen

Nachdem die Farben dann getrocknet sind kann man ein Band in beliebiger Farbe durch das vor dem Backen gefertigt Loch ziehe und das Salzgebäck an den Weihnachtsbaum, ein Geschenk oder Fenster und Türen hängen. Das Band sollte nicht zu breit sein (Vorsicht bei Schleifenband) – da das Loch ggf. nicht groß genug sein könnte.

Viel Spaß beim Selber-Machen!

Zuckerstange aus Salzteig

P.S. Aus dem Restteig (der ja wie bereits erwäht nicht genießbar ist) habe ich eine Zuckerstange geformt und in weiß und rot bemalt.

* Das Rezept für die Schweineöhrchen:
Einfach den gekühlt gekauften Blätterteig ausrollen (ich habe nicht mal mehr mit einem Nudelholz nachhelfen müssen) und mit geschmolzener Butter bestreichen. Etwas Zucker mit einem Päckchen Vaniellezucker mischen und ebenfalls auf dem Teig verstreuen. Dann beide kurzen Seiten des Blätterteiges nach innen einrollen, bis sie sich in der Mitte treffen und fest zusammendrücken.
Das Ganze kommt für ca. 15 Min. in den Tiefkühler und ist anschließend so schnittfest, dass man kleine Scheiben abschneiden kann.
Die schon nach Schweineöhrchen aussehenden Plätzchen kommen dann ca. 20 Min. bei um die 200°C in den Ofen – fertig. Wer mag kann sie noch in Zucker wälzen – ich habe sie nur noch in eine Schokokuvertüre getunkt. Super lecker (wenn man nicht gesalzene Butter aus GB nimmt :-) ).

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