Butternut Squash

In Irland wunderte ich mich zunächst über die seltsam aussehende Kürbisart namens „Butternut Squash“, die es ab Herbst in beinahe allen Supermärkten zu kaufen gab. Eines Tages, nach einer anstrengenden, aber durchaus entspannenden Yoga-Stunde im Trinity College hatte mich Roslyn zum Lunch zu sich nach Hause eingeladen. Im Kühlschrank war er dann wieder, dieser seltsam helle Kürbis, der aussieht wie eine zu groß geratene Birne.

Butternut Squash - Blüte

Blühende „Butternut Squash“ – Pflanze

Aufgrund meiner Unwissenheit gab es also „Butternut Squash“ mit Nudeln und weiterem Gemüse. Die Zubereitsarten sind sicherlich vielfältig, aber Roslyn schnitt die Frucht mühselig in kleine Würfel und verteilte sie auf einem Backblech. Etwas Öl, Salz und Pfeffer dazu und ab in den Ofen. Das Ergebnis war so köstlich, sodass ich mir kurzer Hand auch einen „Butternut Squash“ kaufte.

Bei der nächsten Zubereitung pulte ich jeden einzelnen Kern aus der Frucht. Es schien kein Ende zu nehmen, so viele Samen waren in dem runden Bauch des „Butternut Squash“ zu finden. Gut getrocknet nahm ich die Samen mit nach Deutschland und pflanzte sie Anfang Juni ein.

Mittlerweile sind aus den vier Samen vier Pflanzen geworden und die eine, die es sich im Beet im hinteren Teil des Gartens gemütlich gemacht hat, trägt nun passend zum Ende des Sommers ihre Blüten. Eben konnte ich eine Biene oder Wespe (wer mit ein Unterscheidungsmerkmal für den ersten Blick nennen kann – für Kommentare bin ich dankbar!) in der Blüte beobachten – hoffen wir auf eine erfolgreiche Bestäubung :-)

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